Werkzeuge der Mitteilung

Pressemitteilung: Sie ist die häufigste und meistverbreitete Art, um die Medien zu informieren. Derselbe Sachverhalt erfordert mitunter unterschiedliche Pressemitteilungen; eine Fachzeitschrift mit einer fachkundigen Zielgruppe braucht mehr ins Detail gehende Informationen als eine Tageszeitung, der es mehr auf Aktualität ankommt.

Die Pressemeldung ist die „Nachricht“ unter den Pressemitteilungen, und deshalb kommt das Wichtigste, Neueste und Nützlichste zuerst: Wer, was, wann und wo? Im weiteren Verlauf der Meldung werden Details und Hintergründe aufgedeckt, nämlich wie und warum? Obacht: schon nach 1.000 Zeichen ist Schluss; mehr sollte nicht sein, wenn man gelesen werden will. Und auch die Überschrift entscheidet, ob die Meldung aus der Masse fällt: Lange, nichtssagende Worthülsen sind tabu. Die Kunst ist es, mit wenigen Silben den Adressaten einzufangen und zum Weiterlesen zu bringen.

Der Pressebericht ist die optimale Ergänzung zur Pressemeldung. Er löst sich von der formalen Strenge der Meldung und ist durch Zusatzinformationen länger. Zwischentitel, Tabellen und Graphiken laden Redakteure zum Verweilen und Verwerten ein.

Optimal: Die Pressemitteilung in einer Kurzfassung und in einer Langversion herausgeben, so findet der Redakteur die für seinen Zweck richtige Darstellungsweise gleich vor.

Ohne gedruckte Pressemappen oder digitale Press Kits lässt man Journalisten von keiner Pressekonferenz gehen, denn diese Info-Päckchen sind wie nacherlebte Konferenzen auf Papier oder Leiterbahnen. Selbst für den, der nicht dort war.